<p>Das BLKG hat entschieden, einige der S-Bahn-Projekte im Rheinischen Revier zu priorisieren. Ein weiterer wichtiger Schritt.</p>

Weg frei für S-Bahn-Projekte im Rheinischen Revier

21.10.2021

Das Bund-Länder-Koordinierungsgremium (BLKG) hat entschieden, unter anderem den S-Bahn-Ausbau zwischen „Köln – Mönchengladbach“ sowie „Bedburg – Grevenbroich – Düsseldorf“ zu priorisieren. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt zum Planungsstart der Infrastrukturprojekte getan und der S-Bahn-Ausbau der Erftbahn (RB 38) wird optimal ergänzt. Eine Umsetzung ist nun bis zum Jahr 2038 im Rahmen des Braunkohlenausstiegs möglich.

Im Bund-Länder-Koordinierungsgremium sprechen sich der Bund und die Braunkohleländer über strukturpolitische Maßnahmen zur Begleitung des Kohleausstiegs ab. Für die zwei Projekte sowie das Projekt „Ausbaustrecke Aachen – Köln“ werden nun aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen rund 1,85 Milliarden Euro bereitgestellt.

„Die Entscheidung des BLKG ist ein klares Votum für äußerst bedeutsame Infrastrukturvorhaben in der Region. Ich freue mich sehr, dass die Finanzierung damit auf den Weg gebracht ist. Von den Projekten werden nicht nur das Rheinische Revier, sondern das komplette Rheinland und das Ruhrgebiet Vorteile haben. Mein Dank gilt dem BLKG sowie dem Land NRW und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr für die gute und zielgerichtete Zusammenarbeit“, so NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober.

Der nächste Schritt zur Umsetzung der Projekte ist die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der Deutschen Bahn und dem Bund. Diese wird in Kürze erwartet. Grundvoraussetzung für die Realisierung der Projekte ist der Ausbau der Kölner „Westspange“. Bund und Land hatten sich vor kurzem auf eine Realisierung des Großprojekts geeinigt, durch das sich die stark belastete Schieneninfrastruktur im Rheinland deutlich verbessern wird. Dabei hat sich das Land Nordrhein-Westfalen bereit erklärt, maximal 900 Millionen Euro bis 2038 zur Verfügung zu stellen. Der Gesamtwertumfang der Westspange beträgt aktuell rund 2,3 Milliarden Euro.

Beim S-Bahn-Projekt „Köln – Mönchengladbach“ wird die ÖPNV-Anbindung des Rheinischen Reviers (Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Erft-Kreis, Stadt Mönchengladbach) an die Oberzentren Köln und Mönchengladbach optimiert. Geplant ist ein 20-Minuten-Takt der S 6 zwischen Köln und Grevenbroich mit einer stündlichen Weiterführung nach Mönchengladbach. Für dieses S-Bahn-Projekt haben der Nahverkehr Rheinland und der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr bereits eine Machbarkeitsstudie durchgeführt. In Köln-Bocklemünd, Pulheim-Gewerbepark und Grevenbroich-Süd sollen neue S-Bahnstationen gebaut werden.

Durch den S-Bahn-Ausbau zwischen „Bedburg – Grevenbroich – Düsseldorf“ wird mittels Taktverdichtung und verbessertem Nahverkehrsangebot die ÖPNV-Anbindung des Rheinischen Reviers (Rhein-Kreis Neuss, Rhein-Erft-Kreis) an das Oberzentrum Düsseldorf optimiert.

Neues Stellwerk nimmt seinen Betrieb auf

Ausstellung zum Ausbau der S-Bahn Köln in Bergheim eröffnet

Bergisch Gladbach bekommt zwei zusätzliche S-Bahn-Linien

Wir nutzen Cookies auf dieser Website. Einige von ihnen sind essenziell, während andere uns helfen, diese Website zu verbessern und Ihnen den maximalen Komfort anzubieten. Ausführliche Erklärungen zu den eingesetzten Techniken, Partnern und den Rechtsgrundlagen für die Verarbeitungen finden Sie in unserer Datenschutz.

Alternativ können Sie dies auch verweigern.