<p>Mit den Projektpartnern ins Gespräch kommen und eigene Fragen stellen – für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren das Beweggründe, die Infomesse in der Stadthalle Mülheim zu besuchen.</p>

Positive Resonanz auf Kölner Infomesse

16.04.2018

Mit den Projektpartnern ins Gespräch kommen, sich die Pläne genauer erklären lassen und eigene Fragen stellen – für zahlreiche Bürgerinnen und Bürger waren das Beweggründe, die Infomesse in der Stadthalle Mülheim zu besuchen. Bei der Veranstaltung am 9. April bekamen die insgesamt rund 300 Besucher an zahlreichen Schautafeln einen guten Einblick in den Ausbau der S-Bahn im Knoten Köln. Die Projektpartner beantworteten an den Stationen Fragen.

„Es ist gut, wenn das Angebot verbessert wird, das macht viel aus“, lautete nur eine von vielen positiven Bürgerrückmeldungen bei der Infomesse. Der geplante Ausbau der S 11 und der Stammstrecke für einen 10-Minuten-Takt zwischen Köln-Worringen und Bergisch Gladbach kommt bei den Bürgerinnen und Bürgern gut an. Wie schon beim Online-Dialog nutzten die Besucher die Gelegenheit, eigene Vorschläge in die Planung einzubringen. Wie eine Bürgerin aus Köln-Holweide, die regelmäßig zum Einkaufen und für Verabredungen nach Bergisch Gladbach fährt:

„Seit ich mein Auto abgeschafft habe, fahre ich immer mit der S-Bahn und freue mich natürlich, wenn der 10-Minuten-Takt kommt. Wünschen würde ich mir aber, dass an den Stationen der S-Bahn noch mehr Sitzgelegenheiten eingerichtet werden.“

Eine von vielen Bürgerrückmeldungen

Ihre Anregung pinnte die Kölnerin an eine Stellwand, wo schon andere Wünsche hingen, die sie gleich mit grünen und roten Klebepunkten bewertete. „Ich finde es toll, dass es hier und in Bergisch Gladbach die Möglichkeit zum Mitreden gibt“, freute sich ein Student über das Dialogangebot vor Ort. „Es ist wichtig, dass wir alle uns viel stärker in Projekte vor der eigenen Haustür einbringen.“ Als Student in Köln mit Bergisch Gladbacher Wurzeln nutzt er häufig die S 11 für Fahrten in die alte Heimat und ist überzeugt, dass ein engerer Takt und mehr Zuverlässigkeit mehr Menschen dazu bewegen werde, das Auto einmal stehen zu lassen. Neben den Fahrgästen der S-Bahn informierten sich auch Anwohnerinnen und Anwohner über Fragen rund um die Linienführung und den geplanten Lärmschutz.

Allen Stimmen Gehör verschaffen

„Die Menschen beschäftigen sich sehr ernsthaft mit dem Thema. Die Dialogangebote werden gut angenommen und wir erhalten viele konstruktive Vorschläge“, freute sich Stephan Santelmann, Verbandsvorsteher des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland, über die rege Teilnahme. Auch Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Nordrhein-Westfalen, bewertet die umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung positiv. „Wir setzen anonymer Kritik im Netz ein personenbezogenes Dialogangebot entgegen. Das verschafft nicht nur den Menschen Gehör, die Einwände gegen das Projekt haben, sondern lässt auch die vielen Befürworter zu Wort kommen.“ Mehr Akzeptanz durch frühzeitige Bürgerbeteiligung will NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst schaffen, der den S-Bahn-Ausbau deshalb zum Modellprojekt im NRW-weiten Bündnis für Mobilität gemacht hat. Bei der Infomesse Köln suchte der Minister das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Projektpartnern.

„Die Menschen beschäftigen sich sehr ernsthaft mit dem Thema. Die Dialogangebote werden gut angenommen und wir erhalten viele konstruktive Vorschläge.”

Stephan Santelmann, Verbandsvorsteher des NVR

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